Schweinefleisch hat keinen stark ausgeprägten Eigengeschmack. Wer gerne einen Schweinebraten
bereiten möchte, der über eine würzige Sauce verfügt ist bei diesem Rezept genau richtig. Ich beschreibe die Zubereitung eines Bratens ohne Geschmacksverstärker und
mit allgegenwärtigen Zutaten. Dieses Rezept nachzukochen macht besonders viel Freude, der Geschmack am Ende stellt die Krönung des Ganzen dar. Zum Kochen mit diesen Zutaten
regte mich übrigens ein Kochbuch von ca. 1860, geschrieben von Henriette Davidis ( der bekanntesten deutschen Kochbuchautorin ) an. Zu kochen wie vor 150 Jahren muß auf keinen
Fall bedeuten, daß es an Geschmack mangelt. Das Gegenteil ist der Fall, auch in früheren Zeiten wußte man schon zu genießen !
Rezept & Zubereitung :
Den Schweinebraten ( in meinem Fall war es ein ganzes Stück Kotelettfleisch ) waschen und mit der Küchenrolle trockentupfen. ( sonst spritzt das Fett ! ) In einem Bräter
erhitzen wir ca. 5 El Öl, bis es heiß ist. Hier mittels der Spritzprobe arbeiten. ( einen Tropfen Wasser ins Fett tropfen lassen, wenn es lautstark knistert ist das Fett heiß ).
Das Fleischstück auf einer Seite mit Senf bestreichen und von allen Seiten kräftig anbraten um die Poren zu schließen. Ist es ringsherum gut gebräunt löschen wir es mit einer Flasche (Dunkel) Bier ab. Jetzt wird ein Stück
Sellerie hinzugefügt, sowie 1 Lorbeerblatt, 1 Zwiebel halbiert, 1 El Tomatenmark, 1/2 Tl Ingwer gemahlen, Peffer und Paprikapulver. Ist das Bier etwas zur Hälfte eingekocht, gießen wir es mit etwas von der Brühe wieder auf,
so daß sich das Fleisch zu etwa 50Prozent darin befindet. Jetzt den Deckel auf den Topf und 40 Minuten köcheln lassen. ( Flüssigkeitsstand öfter kontrollieren, bzw. ergänzen. )
In der Zwischenzeit schneiden wir von 2 Scheiben Schwarzbrot ( körnerfreies Brot ) die Rinde ab und schneiden die Scheiben in kleine Würfel.
Nach 40 Minuten ( das Fleisch sollte gut sein, probieren mit Nadelprobe ) entfernen wir aus der Soße die groben Reste des Gemüses und fügen die Brotwürfel hinzu. Unter gelegentlichem Rühren
löst sich das Brot komplett auf und erzeugt eine tolle, sämige Sauce. Evtl. nachwürzen/salzen. Das war´s auch schon !
Guten Appetit !
Eine Fritteuse erleichtert die Arbeit im Haushalt ungemein. Zu beachten ist, diese sollte über einen dicht schließenden Deckel verfügen, Fleisch welches sehr saftig ist, kann das Öl leicht zum Spritzen bringen. Solche und ähnliche Fritteusen findet Ihr auch in meinem AMAZON - KOCHSHOP :
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Ich, der Verfasser dieser Kochrezepte beschäftige mich eigentlich mit Antennentechnik und Funkzubehör. Diese Seite zu schreiben ist mein Hobby, das ich mit Euch teilen möchte. Besteht Interesse an Funktechnik, gleich ob Seefunk, Amateurfunk, CB Funk oder Flugfunk, besucht einfach meine Seite: www.berlinfunk.de