"weißes Gold" wurde Salz früher genannt als man erkannte damit können Lebensmittel haltbarer gemacht werden. Gegenwärtig gibt es Behauptungen wie etwa: es erzeugt Bluthochdruck. Niemand hat bis in die heutigen Tage, trotz umfangreichen Forschungsreihen, diese Behauptung beweisen können.
Es gibt Menschen, bei denen der Salzkonsum, aus welchen körperlichen Gründen immer, zu einer Erhöhung des Bluthochdrucks führt. Für alle anderen gilt: Salz darf in Maßen genossen werden. Der durchschnittliche Salzbedarf liegt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bei ca. 6 g pro Tag, das ist in etwa einen Esslöffel. Bei starkem Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch Schwitzen beim Sport, geht das Salz im Körper verloren und muss danach schnell wieder zugeführt werden.
Insbesondere ältere Menschen müssen sich ausreichend Salz zuzuführen. Denn im Alter ist der Organismus wesentlich schlechter in der Lage, den Salzwasserhaushalt konstant zu halten, weil viele ältere Menschen schlicht zu wenig essen und trinken. Deshalb ist es vor allem für ältere Menschen wichtig, mal etwas Salziges zu sich zu nehmen, damit sie wieder Durst verspüren.
Wofür benötigt unser Körper das Salz ?
Salz regelt den Wasserhaushalt, den Blutkreislauf und die Verdauung in unserem Körper. Ebenfalls sorgt es für das Funktionieren unserer Organe und ist wichtig für die Knochen.
Unser Körper enthält etwa 150 bis 300 g Salz. Beim Schwitzen verlieren wir bis zu 20 Gramm Salz und natürlich Wasser. Das ausgeschwitzte Wasser wiederum fehlt ebenfalls dem Körper für seine Vitalfunktionen.
Das ist der Grund warum wir mind. 1 - 1,5 Liter Flüssigkeit täglich zu uns nehmen sollten. Mineralwasser gibt uns neben Wasser ebenfalls die verlorenen lebenswichtigen Mineralien zurück.
Salzarten:
Das Siedesalz (auch Tafel- oder Speisesalz) wird in Salinen durch das Verdampfen des Wasseranteils von Sole gewonnen. Sole ist unterirdisches Salzwasser. Siedesalz hat eine hohe Reinheit. Es ist chemisch gereinigt und gebleicht und wird zusätzlich rieselfähig gemacht. Zur Verbesserung seiner Eigenschaften werden meist noch geringe Mengen anderer Stoffe, wie beispielsweise Jod oder Fluorid zugeführt.
Steinsalz wird in Salzminen untertage abgebaut. Seine Zusammensetzung ist stark abhängig von den Lagerorten. Aus großen Salzkristallen wird durch mechanisches Zerkleinern das Salz gewonnen. Die billigste Methode der Salzgewinnung ist die Produktion von Meersalz. Das Meerwasser wird in flache Becken geleitet und, nach dem man eine Weile gewartet hat, bis die Sonne das Wasser verdampft, kann man das Salz "ernten". Naturgemäß ist Meersalz am stärksten mit anderen Stoffen belastet. Allerdings ist der hohe Anteil von wichtigen Mineralien ein Pluspunkt für das Salz aus dem Meer.
Gewürz- und Kräutersalze bestehen zu 40 bis 85 Prozent aus Kochsalz mit einem oder mehreren Gewürzen bzw. Kräutern.
Himalaya-Salz ist die modische Salzvariante in der Küche. Das Salz schimmert rosafarben und stammt aus der zweitgrößten Salzmine der Welt in Pakistan. Tatsächlich aber ist keine besondere Wirkung nachgewiesen! Der Grund: Himalaya-Salz hat die gleiche Zusammensetzung wie normales Salz und deshalb auch keine besonderen Wirkstoffe.
Jodsalz: Deutschland ist ein ausgewiesenes Jodmangelgebiet. Die Verwendung von Jod oder Jodsalz wird überall in Deutschland empfohlen.
Fluorsalz: Dem Speisesalz werden geringe Mengen an Natrium- oder Kaliumfluorid zugesetzt. Dieses Fluorid stärkt Knochen und Zähne, außerdem ist Fluorid wichtig für die Kariesprophylaxe.