Rindfleisch kann sehr unterschiedlich ausfallen. Es kann u.U. faserig oder zäh sein,
hier hilft auch das Einlegen in saure Sahne einen Tag vorher. Man sieht es dem Fleisch von außen nicht an, daher ist diese Vorgehensweise immer zu empfehlen. Wir braten das Stück Schmorfleisch dann in sehr heißem Öl kräftig von allen Seiten an. Es muß ringsherum kräftig braun sein!
Das schließt die Poren und somit behält es den Saft im inneren. Jetzt können wir mit dem eigentlichen Schmoren beginnen. Ist das Fleisch angebraten wird es
mit ca. 300ml Rotwein abgelöscht und die 3-4 kleingeschnittenen Knoblauchzehen werden dazugegeben. Das lassen wir weitestgehend nun einkochen und gießen jetzt soviel Wasser hinzu, daß das Fleisch in etwa zu 50 Prozent
im Wasser liegt. Jetzt fügen wir die 3 großen in mittelgroße Stücken geschnittene Zwiebeln hinzu, ergänzen mit 2 Lorbeerblättern, 1/2 Tl Kümmel gemahlen, ein Stück Sellerie ( von der Knolle abgeschnitten, der Rest der Sellerie Knolle wird zerkleinert und eingefrohren) 4-5 Pimentkörner und 2 Porreestangen halbiert. Gewürzt wird mit gemahlenem Paprikapulver und etwas Salz.
Den hitzbeständigen Bräter schieben wir nun für die nächsten ca. 90 Minuten in die auf 200 Grad vorgeheizte Röhre und lassen es solange bei dieser Temperatur schmoren. Immer den
Flüssigkeitsstand kontrollieren ! Ergibt die Probe mit einem Spieß ( oder einer Rouladennadel oder oder ) daß das Fleisch "durch" ist, nehmen wir den Bräter aus der Röhre. Das Fleisch wird portionsgerecht geteilt und in der Röhre warmgehalten. Der Soße entnehmen wir die zerkochten Gemüseteile, oder
besser noch gießen diese durch einen Sieb in einen anderen Topf.
Die wieder kochende Soße binden wir nun mit in einer Tasse mit kaltem Wasser angerührtem Mehl an und fügen einen Bund Schnittlauch kleingeschnitten in ca. 1cm lange Röllchen und einen gehäuften Eßlöffel mit Sahnemeerettich hinzu. Das lassen wir noch ein wenig köcheln würzen mit Salz, Zucker, Paprikapulver und Pfeffer aus der Mühle ab. fertig ist der deftige Schmorbraten !
Bem: wer den Geschmack frischer mag kann den Saft einer halben Zitrone hinzufügen, das sollte aber vorher abgekostet werden.
Für Schmorgerichte empfehle ich Bräter. Diese sind ideal für Speisen wie Gulasch, Rouladen oder ähnliche Gerichte geeignet. Solche und ähnliche Bräter findet Ihr auch in meinem
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Ich, der Verfasser dieser Kochrezepte beschäftige mich eigentlich mit Antennentechnik und Funkzubehör. Diese Seite zu schreiben ist mein Hobby, das ich mit Euch teilen möchte. Besteht Interesse an Funktechnik, gleich ob Seefunk, Amateurfunk, CB Funk oder Flugfunk, besucht einfach meine Seite: www.berlinfunk.de