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Warum sparen wir Zeit und Geld, lest selber:
Wasser ist die Grundlage des Kochens in der Küche. Wir wissen, daß Wasser bei 100 Grad kocht, also seinen "Siedepunkt" erreicht hat.
Das ist aber abhängig vom Luftdruck. Je höher wir über den Erdboden aufsteigen desto geringer wird der Luftdruck, um so niedriger
wird die Temperatur bei der das Wasser anfängt zu sieden. Umgekehrt steigt die Siedetemperatur des Wassers mit steigendem Luftdruck. Durch eine Druckerhöhung von einem Bar steigt die Siedetemperatur des Wassers auf ca. 120 Grad. Die Garzeiten werden trotz der geringen Erhöhung des Drucks um ein Bar und der damit steigenden Siedetemperatur drastisch verringert. Man spricht von Einsparungen an Zeit von 50 - 70 Prozent ! Dementsprechend einfach ist es natürlich sagen zu können, der Energieverbrauch ( Strom, Gas ) senkt sich um den selben Wert. Das ist bares Geld. In einer Familie, in der häufig gekocht wird ein absolut nicht zu unterschätzender Faktor. Der Geschmack der Speise bleibt weitgehend erhalten, durch langes kochen in "normalen" Töpfen wird er einfach nur zerkocht.
Wie wird die Druckerhöhung im Topf erreicht? : Der Deckel schließt den Topf luftdicht ab. Das Wasser aber auch die Luft im Topf wird erwärmt, die Luft dehnt sich aus, kann aber nicht weg. Das hat einen Druckanstieg zur Folge. Es gibt ein Ventil, das bei Erreichen des Drucks öffnet und der Dampf entweicht. Dieses Ventil hält den Druck im innern des Topf konstant auf dem höheren Level. Bei vielen Schnellkochtöpfen gibt es 2 Stufen, eine schonende und eine Schnellstufe. Dabei macht das Ventil nichts weiter als in der Schonstufe schon eher zu öffnen als in der Schnellstufe. Die Töpfe sind allesamt geprüft und müssen ebenfalls über ein Sicherheitsventil verfügen, das öffnet, wenn der Druck zu hoch steigen sollte. Dem Kochen mit dem Schnellkochtopf steht also nichts mehr im Wege.
Meine Empfehlung : der Topf sollte nur bis max. 2/3 gefüllt werden, damit genügend Luft zum ausdehnen vorhanden ist. Ein Schnellkochtopf mit 4,5 Liter ist der wohl für die meisten Fälle geeignete. Wollt Ihr Suppen kochen, zb. mit einem Suppenhuhn ist natürlich die Höhe des Topfes ebenfalls von großer Bedeutung. Kleinere Töpfe werden wirklich nur sehr selten gebraucht, man kann kleine Portionen im größeren Topf problemlos zubereiten, große Mengen im kleinen Topf jedoch nicht.
Ein Super- Geschenktipp an einen Hobbykoch, die Investition lohnt sich doppelt !
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