Truthahn wird meistens als Pute, in der Schweiz als Trute bezeichnet. Dieses Fleisch ist sehr fettarm und enthält sehr viele Mineralien, wird daher von Sportlern bevorzugt. ( Quelle: Wikipedia )
Ausgewachsene Exemplare erreichen schon einmal das Gewicht von 20kg, was dann wiederum nicht verwundert, daß es Keulen zwischen 2,5 - 3kg Gewicht gibt. Die wirklich einfache Zubereitung einer ebensolchen will ich hier beschreiben. Als Sauce entsteht dabei eine leckere Rotwein-Apfel Sauce.
Zubereitung
Die Truthahnkeule gut waschen. Ich öle die Haut mit etwas gewürztem Öl ein ( Walnußöl o.ä. ), das verhindert das Austrocknen und hält sie während des Garvorganges geschmeidig, d.h. sie reißt nicht.
Mit Salz, Paprikapulver und Chilipulver bestreuen ( oder einreiben ) . In einer Bräterschale einen halben Würfel Margarine erwärmen. Die Keule, 3 geviertelte Knoblauchzehen, 2 geschälte und geviertelte Äpfel und 1 große, längs geteilte und halbierte Mohrrübe hinzugeben.
Auf der untersten Schiene in den Ofen schieben. Bei 180 Grad garen lassen. ( nicht wie sonst üblich bei 200 Grad schmoren, garen ist sanfter und hält das Fleisch saftig. Es dauert halt eine halbe Stunde länger ) Nach ca 10 Minuten ( das Fett fängt an sich dunkel zu färben ) mit
einer halben Flasche Rotwein ablöschen. Diesen auf knapp die Hälfte einreduzieren lassen. 1-2 Lorbeerblätter hinzugeben. Ist der Rotwein zur Hälfte reduziert mit weiteren 500ml Geflügelbrühe aufgießen.
So verbleibt die Keule für 1 Stunde in der Röhre. Öfter die Flüssigkeit überprüfen, ggf. nachfüllen !
Den Honigmantel bereiten wir wie folgt vor: 2 El Senf und 2 EL Honig in einer Tasse vermengen, mit je einer Prise Chilipulver und Paprikapulver versehen. Nachdem die Keule eine Stunde in der Backröhre
gewesen ist, pinseln wir das Senf-Honiggemisch mit einem lebensmittelechten Pinsel über die Keule. Nach einer weiteren viertel Stunde entnehmen wir das zerkochte Gemüse der Soße und geben 2 frisch geschälte
in Spalten geschnittene Äpfel wieder hinzu. Jetzt noch eine viertel Stunde im Ofen belassen, anschließend die Sauce mit Speisestärke ( oder Soßenbinder ) andicken. Mit Salz, Paprikapulver und Chilipulver ( Cayennepfeffer ) abschmecken.
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